Kurz & Knapp: Ein erster Überblick
Der Siebdruck ist ein vielseitiges Schablonen-Druckverfahren, bei dem Farbe durch ein feinmaschiges Siebgewebe (zumeist aus Polyester Kunstfaser) auf ein Material gedrückt wird. Eine Schablone blockt dabei die Stellen im Sieb, an denen keine Farbe aufgetragen werden soll. Dieses Schablonendruckverfahren ist bekannt für seine außergewöhnliche Farbbrillanz über lange Druckstrecken hinweg, hohe Deckkraft und extreme Langlebigkeit, weshalb diese Technik auch heute noch im Textildruck und in der Kunstgrafik (Serigrafie) sehr weit verbreitet ist. Die passenden Schablone können dabei selbst erstellt werden. Dazu wird eine Kopierschicht (Fotoemulsion) auf das Sieb aufgetragen. Diese Schicht kann dann mit einem Motiv fotografisch ausbelichtet werden. So entsteht die Schablone für den Siebdruck.
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Eine Reise durch die Zeit: Woher kommt der Siebdruck eigentlich? Die Geschichte des Siebdrucks
Ob auf dem T-Shirt deiner Lieblingsband, einem großen bunten Kunstplakat oder einer schicken Jute-Beutel - der Siebdruck begegnet uns eigentlich überall. Doch ist er absolut keine keinesfalls eine Erfindung der Neuzeit, wie man vielleicht denken könnte. Eher ist das Gegenteil der Fall. Seine Wurzeln reichen über tausend Jahre zurück und ihre Geschichte ist eine faszinierende Erzählung von Handwerkskunst, industrieller Revolution und sogar künstlerischer Rebellion.